90a. Schulverweigerung

Vor einigen Monaten wurde mir ein 8jähriges Kind zugewiesen wurde, dass sich weigerte, in die Schule zu gehen. Ich bestellte zuerst die Mutter ein, um mir ein erstes Bild zu machen. Eine attraktive Frau Ende dreißig betrat meine Praxis. Auf dem Kopf trug sie einen riesigen Hut, der ihr ausgesprochen gut stand und den sie während des gesamten Gespräches nicht absetzte. weiter lesen

90. Phobien

Am liebsten behandele ich Patienten  mit Angsterkrankungen. Das hat damit zu tun, dass bei Phobikern der Leidensdruck enorm hoch ist und damit auch deren Veränderungsbereitschaft. D.h. ein Angstpatient wird bei einer Angst- oder Panikattacke von derart scheußlichen, nahezu unerträglichen Gefühlszuständen gepeinigt, dass er garantiert keine Lust hat, dies oft erleiden zu wollen. Insofern ist er mehr als jeder anderen Patient auf dieser Welt dringend daran interessiert, seine Ängste in den Griff zu bekommen. weiter lesen

89. Weitere Rückschau auf meine Therapiehunde

Mit der Zeit wurde der kleine Einstein ein wenig ruhiger. Gott sei Dank. Unsere American Bulldog-Hündin Alaska bemühte sich sehr, ihm gute Manieren beizubringen. Mit Erfolg.
Während ich arbeitete, behielt ich Einstein streng unter Kontrolle und versuchte, ihn so wenig wie möglich aus dem Blickfeld zu verlieren. Das bedeutete, dass er sich an stündlich wechselnden Publikumsverkehr gewöhnte. weiter lesen

88. Meine Liebe zu den Molossern

Die Liebe zu Tieren zog sich in meiner Herkunftsfamilie über Generationen durch wie ein roter Faden. Die Liebe meines Urgroßvaters galt den Pferden. Insofern leitete er auch das königlich bayerische Stammgestüt. In den Generationen danach gab es unterschiedliche Vorlieben für Hunderassen. Auf Bildern sehe ich stets eine Neigung meiner Vorfahren, Hunde nicht einzeln zu halten sondern paarweise. weiter lesen