70. Zwangsstörung

Es gibt unterschiedliche psychische Erkrankungen, die mir im Laufe eines langen Arbeitslebens begegnet sind. Besonders spektakulär waren für mich stets die sogenannten „Zwangsstörungen“ (1), die eine grosse Herausforderung für mich darstellten.Ich erinnere mich an einen jungen Mann Mitte dreissig, der als frisch gebackener Vater zu mir kam. Er wirkte ebenso verzweifelt wie zutiefst verängstigt, da er ständige Zwangsvorstellungen hegte, er könne seinen kleinen halbjährigen Sohn erstechen. weiter lesen

69. Angstreduktion

Es gibt nicht besseres wie mich als Co-Therapeuten in einer verhaltenstherapeutischen Praxis, um Menschen ihre Angst zu nehmen. Ich rede nichts überflüssiges sondern wirke einfach ein – auf Menschen in ihrer Angst und Not.
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68. Hundephobie

Zwei Monate bevor der Tod von Franz immer absehbarer wurde, kam eine junge Frau zum Erstgespräch, die unter einer chronifizierten (1) Hundephobie  litt. Sie war Mutter zweier Kinder und nicht mehr in der Lage, das Haus zu verlassen, weil sie befürchtete, einem Hund zu begegnen. Besonders manifest war ihre Problematik nach Geburt des zweiten Kindes geworden. Sie berichtete, dass sie beim Anblick eines Hundes wie von Furien gehetzt die Flucht ergriff und auf Klettergerüste (bei Spielplätzen) oder parkende Autos flüchtete. weiter lesen