63. Danksagung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich denke, es ist an der Zeit ein grosses DANKE zu sagen. All denen, die mir Mut gemacht haben, diesen Blog zu schreiben. Die meine Rechtschreibfehler korrigiert haben. Darin ist meine Tochter ganz hervorragend.  Sie gibt in den Semesterferien Sprachkurse an der VHS Aachen  für Flüchtlinge. „Mama, das heißt nicht Mac Donald sondern Mc Donald`s.“ Die sich aus Aachen oder Wuppertal per Teamviewer einloggt wenn ich um Hilfe schreie. weiter lesen

62. Agoraphobie

Im September bekam Rosa eine neue Patientin. Eine supernette. Etwa vierzig Jahre alt. Von Beruf Bauzeichnerin. Rosa fragt schon immer am Telefon ganz hinterhältig, „ob der oder die AnruferIn allergisch gegen Hundehaare ist oder Angst vor Hunden hat“. Wenn sie hört, dass jemand Hunde mag, vergibt sie einen Termin. Alle anderen schickt sie neuerdings zu Kollegen mit klinisch reinen Praxen. Rosa sagt immer, sie könne sich vor Patienten nicht retten, folglich kann sie sich diese Auswahlmethode leisten. Ich finde auch, dass sie sich das Arbeiten doch bitte richtig schön machen soll. Insofern haben Hundehasser hier keinen Zugang mehr.  weiter lesen

61. Terrorismus

Jakob gelingt der Kontakt zu Patienten mühelos

Angesichts der bei allen Patienten deutlich beobachtbaren Verunsicherung wegen der schrecklichen Ereignisse in Frankreich fällt mir eine Geschichte ein, die sich vor ca. acht Jahren ereignete.Eine  Patientin erzählte mir folgendes: „Frau van Almen, ich war vor wenigen Tagen zusammen mit meiner kleinen Tochter bei Mc Donald`s. Meine Tochter und ich aßen unsere Burger und beobachteten zwei Männer am Nebentisch, die sich in einer für uns unbekannten Sprache unterhielten. weiter lesen

60. Angst

Meine Rosa ist eine mutige und tapfere Person. Habe ich immer gedacht. Doch was wir am frühen Morgen in den Nachrichten hörten, hat uns alle erschüttert. Meine Chefin stampft seitdem mit grimmigem Gesichtsausdruck durch das Haus und faselt ständig von „Scheiss-Terroristen“.
In Frankreich sind schlimme Dinge passiert, erfahre ich, und viele Menschen zu Tode gekommen. Aufmerksamer als sonst verfolge ich die Themen, die Rosa am Vormittag mit ihren Patienten durchhechelt. weiter lesen