91. Nestbau

Also Leute, was hier in den letzten Wochen abging, erstaunt mich tiefenentspannte englische Bulldogge im Rückblick zutiefst. Am 5. Mai 2016 sollte Rosas Enkeltochter auf die Welt kommen. Meine Chefin entwickelte bis dahin einen ungeahnten Nestbau-Trieb. Hierbei entfaltete sie so ganz ihre besondere Art. Gründlichst. Nicht nur im Innenbereich unseres Hauses fegte sie wie ein Orkan durch sämtliche Schränke, Zimmer und jeden verborgenen Winkel des Hauses. Selbst der Keller, die Garage und sämtliche Gartenhäuschen fielen ihrem Ordnungswahn zum Opfer. Aus ihrem ehemaligen Lese/Meditations- und Musikraum entstand ein „Prinzessinenzimmer“. Zu dem Zwecke ließ sie eine hölzerne Wiege, in der einst ihre Kinder lagen, sowie  eine von einem hervorragenden Schreiner gefertigte Wickelkommode aus dem Keller hoch schleppen. Letztere hat mittlerweile auch schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel und diente vorübergehend als Schreibsekretär. Soviel zum Prinzessinenzimmer. Nur für den Fall, daß das geplagte Elternpaar Philip und Johanna  eines Tages mal für ein paar Minuten oder Stunden Clara in die Obhut meiner Chefin übergeben sollte.

Zum Glück stehen Rosa immer verschiedene Leute zur Verfügung, die sie dann herumkommandiert. Freundlichst selbstredend. Alle Handwerker lieben sie. Weil sie immer ihre Rechnungen pünktlichst zahlt und die Leute während der Arbeit liebevoll bewirtet. Wie es so ihre Art ist.

Zurück zu Clara. Ihr Geburtstermin war längst überschritten, doch sie dachte nicht daran, sich auf die Reise zu begeben. Rosa frotzelte, daß ihre Umräumaktionen halt noch nicht beendet seien. Und tatsächlich, zehn Tage später entschied sich der Zwerg dann doch zu kommen. Am Pfingstsonntag. Ein geradezu traumhaftes Datum hatte sich das Kind ausgesucht, das keiner der zahlreichen Anverwandten jemals im Leben vergessen würde. Am 15.5.2016  um 12.30 erblickte Clara also nach 10 Tagen Verspätung das Licht der Welt. Geradezu gleichzeitig mit Rosas letzter Aktion in und um das Haus herum.

Die Schwangerschaft verlief bis zur letzten Minute völlig unkompliziert. Johanna hatte den den ganzen Tag in ihrer Wohnung gewerkelt, und bestellte sich und Philip um 22 Uhr nach dem anstrengenden Tageswerk zwei Pizzen, die die beiden mit Hochgenuss vertilgten. Das sollte für längere Zeit ihre letzte entspannte Mahlzeit zu zweit sein.

Dann ging es los. Die Wehen kamen mit Brachialgewalt. Zwölf Stunden später wurde Clara geboren mit einem Gewicht von 3450 Gramm und 51 cm Körperlänge und, ganz entscheidend: kerngesund. Darüber hinaus ist sie, wie wir alle einhellig finden, bildschön. Kein Wunder bei den Eltern. Doch das allerbeste kommt noch: wegen des megagechillten Schwangerschaftsverlaufes und der glücklichen Beziehung zwischen Johanna und Philip erwies sich deren Kind von Geburt an als absolut pflegeleicht. Wie sollte es auch anders sein. Rosa behauptet, ihre Kinder seinen als Baby genauso brav gewesen.

Nun denn, Clara trinkt wie eine Weltmeisterin – Brust natürlich- und schläft in der Regel zwischen drei und sieben Stunden (nachts) am Stück. Das höre ich meine Chefin fröhlich juchzend all ihren unzähligen Freundinnen erzählen.

Bevor wir Hunde Clara zum ersten mal persönlich zu Gesicht bekamen, durften wir seltsame weiße Gebilde in Augen- und Nasenschein nehmen. So was nennt man „Windel“ erklärte uns Rosa lächelnd. Jeden Tag kam jemand mit so einem Dings  in der Hand und hielt es uns vor die Schnauze. Ich kann nur so viel dazu sagen: das ist das köstlichste, was mir und Madame je im Leben geruchstechnisch unter die Nase gekommen ist. Dann hörten wir, dass das Baby bald nach Hause käme und wir sehr vorsichtig mit ihm umgehen müssen. Also nicht vor Liebe zerquetschen oder von Kopf bis Fuß abschlabbern. Ich freue mich unendlich auf den ersten Liveauftritt  dieses wundervollen winzigen Menschenkindes und ich denke, Madame ist ganz meiner Meinung.

Mein Name ist Clara Magdalena

Mein Name ist Clara Magdalena

90. Schulverweigerung

Vor einigen Monaten wurde mir ein 8jähriges Kind zugewiesen wurde, dass sich weigerte, in die Schule zu gehen. Ich bestellte zuerst die Mutter ein, um mir ein erstes Bild zu machen. Eine attraktive Frau Ende dreißig betrat meine Praxis. Auf dem Kopf trug sie einen riesigen Hut, der ihr ausgesprochen gut stand und den sie während des gesamten Gespräches nicht absetzte.

Sie sei seit einem Jahr geschieden und hätte eine Tochter, die sich seit einigen Wochen weigern würde, in die Schule zu gehen. Wenn sie sich doch zum Schulbesuch überreden ließ, verbrachte sie die erste Schulstunde irgendwo auf der Straße, um anschließend nach Hause zu marschieren.

Die Frage, ob es noch weitere Geschwister gäbe, wurde verneint. Was mir die Mutter zu dem Zeitpunkt verschwieg, war die Tatsache, dass sie seit einem halben Jahr einen Freund hatte, der bei ihr eingezogen war.

Das kleine Mädchen kam am nächsten Tag in die Praxis, setzte sich in einen meiner Stühle und sah mich dann erwartungsvoll schweigend an. Ihr Blick war freundlich, doch man konnte deutlich sehen, dass sie wenig oder gar keine Lust hatte, sich mit mir zu unterhalten.

Ich wollte sie anfänglich nicht mit einem Bombardement von Fragen traktieren und schlug ihr vor, sich doch mal meine Hunde Einstein und Madame anzusehen. Das Kind nickte freudig. Als die Bulldoggen sie freudig umkreisten, fing die kleine Patientin an zu grinsen und verriet mir anschließend ihren Namen. Sie hieß Petra.

Petra freundete sich binnen Sekunden mit meinen Pelznasen an. Daher kommunizierte sie ausschließlich mit den Hunden. Ich blieb weiter außen vor und wurde freundlich aber bestimmt ignoriert. Das war eine gute Lektion in Sachen „tiergestützter Interaktion“. Ein Tier öffnet binnen Sekunden alle Türen, ein Mensch verschließt sie manchmal.

So zog ich meine nächste Trumpfkarte aus dem Ärmel und fragte das Mädchen, ob sie Lust habe, mich während einer Gassi-Runde zu begleiten. Auf meinen Vorschlag reagierte sie mit einem begeisterten „Oh ja, gerne!“

Während wir mit den Hunden gemütlich dahin marschierten, erfuhr ich auf vorsichtiges Nachfragen, wer welche Aufgaben bei Petra zuhause übernimmt.

„Ja, meine Mami macht alles. Putzen, waschen, kochen. Und ihr neuer Freund tut nix“ höre ich. „Was heißt: „Nix? Gar nix? Das gibt’s doch nicht!“

Bei Hunden und kleinen Mädchen mache ich am liebsten kurze Ansagen. Alles andere verschwindet sonst nur in deren unergründlichen, weit verwinkelten Gehörgängen.

„Ja doch, a bissel was macht er schon. Nach dem Frühstück macht er sein erstes Bier auf.“ Ich hörte gespannt zu und quittiere das Gesagte völlig wertungsfrei mit: “Soso, aha!“ „Nach dem dritten Bier plärrt er herum und dann schlägt er meine Mutter, der Arsch.“

Alles klar. Danke Einstein. Danke Madame. Petra hat gesprochen. Mit mir. Während unserer Gassi-Runde.

Jetzt war natürlich sonnenklar, warum Petra nicht in die Schule ging. Sie wollte ihre Mutter beschützen. Das teilte ich Petras Mutter bei einem Gespräch unter vier Augen mit. Dann hörte ich niemals mehr etwas von der kleinen Patientin. Lediglich die Mutter berichtete einige Wochen später, dass die Schulleistungen Petras sich deutlich verbessert haben, nachdem der trinkfreudige Lover vor die Tür gesetzt worden war. Und dass Petra neuerdings Reitstunden auf einem Ponyhof bekäme.

Was mich an diesem Fall sehr berührte, war die Tatsache, dass meine Tiere „Einstein“ und „Madame“  wieder mal ausschlaggebend für die Etablierung einer vertrauensvollen Bindung zu mir waren und damit maßgeblich verantwortlich für den Therapieerfolg.

90. Phobien

Am liebsten behandele ich Patienten  mit Angsterkrankungen. Das hat damit zu tun, dass bei Phobikern der Leidensdruck enorm hoch ist und damit auch deren Veränderungsbereitschaft. D.h. ein Angstpatient wird bei einer Angst- oder Panikattacke von derart scheußlichen, nahezu unerträglichen Gefühlszuständen gepeinigt, dass er garantiert keine Lust hat, dies oft erleiden zu wollen. Insofern ist er mehr als jeder anderen Patient auf dieser Welt dringend daran interessiert, seine Ängste in den Griff zu bekommen.

Ist ein Phobiker bereit, das ganze Programm (1) mit zu machen, steht einem raschen Heilungserfolg nichts im Wege.

Bevor ich mit einem Angstbewältigungstraining beginne, wird der Patient erst mal über die physiologischen Begleitmechanismen der Angst aufgeklärt.

Angst ist ein „Überlebensmechanismus“. Wer angstfrei in München über den Stachus gehen würde oder versuchen sollte, eine mehrspurige Autobahn als Fußgänger zu überqueren, wäre binnen weniger Minuten mausetot.

Insofern garantiert das Auftreten von Angst, dass eine Gefahr im Anzug ist.

Wenn in der Steinzeit jemand einem gefährlichen Säbelzahntiger begegnete, hatte er drei Möglichkeiten, um zu überleben:

  1. Dem Säbelzahntiger mit dem Knüppel auf die Nase hauen. Das nennt man „Angriff“.
  2. So schnell wie der Wind abhauen. Das bezeichnet man als „Flucht“.
  3. Sich auf den Boden werfen, scheintot stellen, die Luft anhalten und so tun, als wäre man unsichtbar oder gestorben. Das heißt Totstellreflex und geht mit absoluter Bewegungslosigkeit einher. Ist allerdings von den genannten drei Reaktionsmöglichkeiten die unangenehmste Form.

Wer angreift oder davonläuft veranstaltet auf der motorischen, kognitiven und emotionalen Ebene eine riesige Aktion verbunden mit hohem muskulärem Krafteinsatz. Sobald das Gehirn registriert, dass sein Besitzer grandiose motorische Aktivitäten in Gang setzt, reagiert es mit Entspannung, weil es weiß, dass sein zu ihm gehöriger Mensch gerade kämpft oder davonläuft und somit bald aus der Gefahrenzone geraten wird.

Wer sich hingegen tot stellt, befindet sich in einem emotional-motorisch gespaltenen Zustand. Äußerliche Reglosigkeit/Totstellreaktion gepaart mit einem enormen physiologischen inneren Aufruhr, ähnlich einem Zustand kurz vor Vulkanausbruch.

Das Gehirn kurbelt sämtliche Mechanismen der Angst an. Dies diente früher der Bereitstellung von Angriff- oder Fluchtmechanismen. Ansonsten wäre man vom Säbelzahntiger gefressen worden.

Die physiologischen Reaktionsmuster muss man sich ähnlich wie bei einem Maikäfer vorstellen, der wild brummend und flügelschlagend kurz vor dem Abflug steht.

Beim Totstellreflex findet äußerlich nichts Beobachtbares statt. Wäre ja auch unklug, weil der Säbelzahntiger sein Opfer dann im nu entdecken würde. Im Inneren des Körpers tobt es heftig wovon nichts nach außen dringen darf. Also rast das Herz wie wild. Der Pulsschlag wird in maximale Höhen getrieben. Schweiß bricht aus. Es entsteht ein Globusgefühl im Hals. Sowohl Übelkeit als auch Durchfall können als weitere Begleiter auftreten. Das sind die physiologischen Begleiterscheinungen der Angst.

Ich betone immer, dass Angst eine Kraft ist und als Garant dafür gilt, um in Gefahrensituationen zu überleben. Meine Patienten sind immer ganz begeistert, wenn ich sie dazu auffordere, sich mit ihrer Angst zu verbünden.

Angst wird man nicht „los“ – sie dient als unser Begleiter und Beschützer. Kritisch wird es erst, wenn man anfängt, Angst davor zu bekommen, dass man Angst haben könnte.

Ich benutze gerne das Bild eines Toreros, der in der Arena steht und sich gegen den angriffswütigen Stier zur Wehr setzen muss. Das gehörnte Tier steht in diesem Bild symbolisch für die Angst, die man lernen muss, in den Griff zu bekommen.

Das Angstbewältigungstraining, das meine Patienten bei mir durchlaufen, vergleiche ich mit dem „roten Tuch des Toreros“ als ein Bündel von Handlungsmechanismen. Damit zwingen sie ihre Angst – den rasenden Stier- langfristig in die Knie, weil er irgendwann erschöpft zusammenbricht. Ohne andere Marterinstrumente einsetzen zu müssen, wohlgemerkt. Bei diesen Stierkämpfen überlebt der Stier selbstredend.

Doch es wäre ziemlich unklug, den Stier bei den Hörnern packen zu wollen und in den Sand zu werfen. „Das rote Tuch des Toreros“ symbolisiert die verschiedenen Angstbewältigungs-Strategien, die der Patient so lange durchläuft, bis die Angst sich zurückzieht und ihren Schrecken verliert.

Bevor jedoch Angstbewältigungs-Techniken überhaupt eingesetzt werden können, lernen die Patienten zuvor die unterschiedlichsten Entspannungsmethoden.

Dazu gehören Atementspannung, Jacobson Muskelrelaxation, Autogenes Training, hypnotherapeutische und verschiedenen andere meditative Methoden, damit sich der Angstpatient innerlich jederzeit an einen sicheren inneren Ort „beamen“ kann. Im Sinne von: „Ups, ich bin dann mal weg“.

Jetzt beschreibe ich im Folgenden wie Einstein als Präsenzhund mitarbeitet und mich bei der Angsttherapie unterstützt.

Bei der telefonischen Anmeldung der Patienten kläre ich vorweg ab, inwieweit jemand Angst vor Hunden hat oder gegen Hundehaare allergisch ist. Entweder wird Einstein dann weggeräumt oder darf so herumlaufen, wie er möchte.

Mein Haus hat lauter Split-Level-Ebenen. Der Praxis- Bereich im obersten Stock erstreckt sich über zwei Ebenen und bemisst sich auf ca.110 qm. Überall im Haus besitzen die Hunde verschiedene Körbe und haben dadurch jede Menge Rückzugsmöglichkeiten. Das gilt sowohl für den Privatbereich als auch für die Praxis.

Diagnostisch finde ich die Erstbegegnung Hund-Patient stets hochinteressant. Als ich vor etlichen Jahren meine Telefonrecherche noch nicht so differenziert gemacht hatte, tappte mir eine Patientin ins Haus, die beim Anblick von Einstein laut zu schreien begann und vor lauter Angst beinahe die Treppe rückwärts herunter gefallen wäre. Sie zeterte: „Tun Sie dieses Monster weg!“ Besagte Dame lief dann laut kreischend weg und kam nie wieder. Wenn ich ehrlich bin, habe ich das nicht bedauert.

Seitdem bin ich jedoch sehr vorsichtig geworden, wem ich meinen Therapiehund zumuten kann.

Bei der Erstbegegnung erlaube ich Einstein schrittweisen Zugang zum Patienten den ich jederzeit durch entsprechende Kommandos erweitern oder abbrechen kann. Das hängt vom Kontaktwunsch des Patienten ab.

Die Interaktion zwischen Hund und Patient verläuft immer wieder anders. Manche möchten am liebsten gleich mit dem Hund knutschen. Andere streichen über sein Fell entgegen (!) der Fellrichtung. Insofern erteile ich beim Erstkontakt ein paar Minuten „Psychoedukation“, d.h. ich verrate den Patienten, wie sie die Interaktion verstärken oder gänzlich abbrechen können.

Je nach Reaktion des Patienten eröffnen sich mir interessante Rückschlüsse. Ich habe im Laufe der Jahre verschiedene Beobachtungen und Erfahrungen machen können.

Je unkomplizierter und herzlicher sich ein Patient dem Hund nähert, desto stabiler scheint er zu sein. In der Regel entdecke ich bei der biographischen Anamnese dieser Patienten gesündere Anteile. D.h. in ihrer Persönlichkeitsentwicklung finden sich wenig oder keine Störungen bezüglich ihrer frühen Bindungen.

Hingegen finden sich bei den ängstlichen, selbstunsicheren und den Kontakt zum Hund abwehrenden Patienten auffallend mehr Entwicklungsstörungen in ihrer Anamnese.

Besonders spannend geht es dann weiter wenn ein Patient den Hund streichelt. Je länger er dies tut umso mehr entspannt sich der Patient und fängt nach kürzester Zeit an zu lächeln.

Die Patienten berichten von wohligen Gefühlen, die sie plötzlich verspüren. Sie genießen die Wärme des Hundekörpers zu ihren Füssen. Einmal hatte ich eine äußerst narzisstische Schauspielerin mit schweren Gewalterfahrungen in ihrer Kindheit, die ihre hochhackigen Pumps ohne mit der Wimper zu zucken in Einsteins Rücken bohrte, weil das so schön „warm“ war. Der Hund ließ es sich gefallen. Ich unterband diese Interaktion nach wenigen Sekunden.

Fest steht, dass ein Patient über die sensorische Wahrnehmung der Fingerspitzen und Handinnenflächen zum Körper des Tieres eine Verbindung aufnimmt, die zu Ausschüttungen verschiedener Hormone führt, die als „Glückshormone“ bezeichnet werden. So weit wurde dies wissenschaftlich erforscht und nachgewiesen. Unter anderem ist das Hormon „Oxytocin“ dafür verantwortlich, dass sowohl beim Hund selbst als auch bei seinem „Streichler“ eine Schwingungsebene angesprochen wird, die glücklich macht. Mensch wie Hund.

 

(1) Angstbewältigungstraining nach Markgraf/Schneider in: Lehrbuch der   Verhaltenstherapie, Band 1, Grundlagen, Diagnostik, Verfahren. Jürgen Markgraf  und Silvia Schneider, (Hrsg.), Springer Verlag 2008